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Schützenkönig am Knabenschiessen

Der Schützenkönig am Knabenschiessen 2026 ist erkoren

 

Julian Zehnder aus Turbenthal (Jahrgang 2011) hat am Knabenschiessen in Zürich mit dem Maximum von 35 Punkten gewonnen. Sein Programm hat er am Samstagnachmittag absolviert. Bis am Montag musste er zittern. Dann war es klar. Er war der einzige mit 35 Punkten! Milena Schiele aus Dinhard (Jahrgang 2009) hat sich im Ausstich der 16 Schützinnen und Schützen (alle 34 Punkte) durchgesetzt. Sie erreichte mit 33 Punkten den 2.Rang. Insgesamt haben 3429 Mädchen und Knaben am Schiessen teilgenommen. Julian und Milena sind beide am diesjährigen Morgartenschiessen als Gäste eingeladen. Sie werden am Schiessen teilnehmen.


Premiere Morgarten Spektakel

Gelungene «Spatenstich»-Premiere

 
Mit der Uraufführung ist am Freitag, 7. August, das Freilichttheater «Spatenstich – Das zweite Morgarten-Spektakel» erfolgreich gestartet. Nach monatelangen Proben und intensiven Vorbereitungen war dir Premiere für die rund 40 Laiendarstellerinnen und Laiendarsteller sowie das professionelle Team rund um Regisseurin Annette Windlin ein ganz besonderer Moment. Ein begeistertes Publikum, eine packende Inszenierung und die eindrücklich Naturkulisse beim Morgarten-Denkmal sorgten für einen stimmungsvollen Theaterabend.

 Ein Denkmal, ein Projekt, ein Tal im Ausnahmezustand: Das Freilichttheater erzählt eine fiktive Geschichte an einem realen Ort. Das Stück von Annette Windlin und Paul Steinmann verbindet historische Auseinandersetzungen rund um das Morgarten-Denkmal mit Fragen, die im Ägerital kaum aktueller sein könnten. Eine schillernde Investorengruppe plant ein Luxusresort und löst damit einen Streit über Landschaft, Geschichte und Zukunft aus.

 

Aufführungen: Bis 19. September 2026 jeweils mittwochs, freitags und samstags

Infos & Tickets: Morgartenspektakel



Grusswort Bundesrat Martin Pfister

Die Geschichte der Schweiz kennt Orte, die mehr sind als geografische Punkte auf einer Landkarte. Sie sind Erinnerungsräume; Orte, wo sich Vergangenheit und Gegenwart berühren und wir uns an unsere Herkunft erinnern. Morgarten ist ein solcher Ort.

 Zwischen den Hängen des Ägeritals und den Ufern des Ägerisees gelegen, erinnert uns die Landschaft an ein Ereignis, das in das historische Bewusstsein der Schweiz eingegangen ist. Morgarten steht für den Willen freier Menschen, Verantwortung für ihr Gemeinwesen zu übernehmen und gemeinsam für das einzustehen, was ihnen wichtig ist.

 Das Morgartenschiessen ist Ausdruck dieser Erinnerungskultur. Es hält eine Tradition wach, die über den sportlichen Wettkampf hinausreicht. Wie die Vereine und Verbände unseres Landes vermittelt auch das Morgartenschiessen Zusammenhalt und schafft Begegnungen zwischen Generationen und Regionen.  

 All dies lebt von der Bereitschaft, sich für die Leidenschaft für den Schiesssport einzusetzen. Die Organisatorinnen und Organisatoren, die Funktionäre, die Helferinnen und Helfer: Sie alle tragen das Morgartenschiessen wie ein unsichtbares Fundament. Ihr Einsatz macht es möglich, dass diese Tradition Jahr für Jahr weitergeführt und mit neuem Leben erfüllt wird. Dafür danke ich Ihnen herzlich.

 Dass die Menschen beim Morgartenschiessen zusammenkommen, miteinander diskutieren, lachen, feiern und gelegentlich auch darüber fachsimpeln, wer an diesem Tag den ruhigsten Anschlag hatte, ist von unschätzbarem Wert. Denn nichts wäre ärmer als eine Gesellschaft, die verlernt hat, miteinander zu feiern und sich an gemeinsamen Augenblicken zu erfreuen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gelungenes Morgartenschiessen, spannende Wettkämpfe, anregende Begegnungen und ein frohes Fest im Kreis der Schützenfamilie.

 Gut Schuss!

 Bundesrat Martin Pfister

Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS